Parolen der EVP Thun

Abstimmungs- und Wahlempfehlungen für den 13. Februar 2011

 

Verantwortung übernehmen oder Zeit gewinnen

 

AKW?

Die EVP Thun hat an ihrer Parteiversammlung lange über die AKW-Frage diskutiert. Einige Vertreterinnen und Vertreter waren der Meinung, dass es fürs Umsteigen auf erneuerbare Energien noch Zeit braucht und darum nochmals eine Generation AKW’s gebaut werden sollte. Die Mehrheit – vor allem die jüngeren Politiker und Politikerinnen der EVP Thun, sind allerdings überzeugt, dass der Umstieg jetzt mit Mut angepackt werden muss. Nur so könne die Schweiz im Bereich der alternativen Energien überhaupt noch Mithalten und damit eine entscheidende Rolle auf der Welt spielen. Etwas Druck in dieser wichtigen Angelegenheit schade absolut nicht. Anstatt einfach den “bequemeren“ Weg weiter zu gehen müsse endlich wirklich Verantwortung übernommen werden.


Motorfahrzeugsteuern - 2 Vorlagen

Die Empfehlungen zu den Vorlagen der Motorfahrzeugsteuer fielen beide einstimmig aus: Verantwortungsvoller Umgang mit der Schöpfung bedeute auch, dass verbrauchsintensive Fahrzeuge mehr belastet und ökologischeres Fahren entlastet werde. So stimmte die Parteiversammlung einstimmig für die Vorlage des Grossen Rates und einstimmig gegen den Volksvorschlag aus. Dieser wolle die Motorfahrzeugsteuern ja insgesamt senken. Die EVP Thun will das Autofahren nicht gross „billiger“ machen und zudem könne man dem Kanton auch nicht ein Finanzloch von 120 Millionen CHF zumuten.


Waffengesetz

Naheliegend war dann auch der eindeutige Entscheid zum Waffengesetz: Bei der EVP steht der Mensch im Zentrum. Auch wenn damit eine Tradition zu Ende gehe, Gewaltdrohungen und –handlungen gelte es, wenn immer möglich zu verhindern. Da solidarisiere sich die EVP Thun klar mit den Opfern und sehe es als unproblematisch, wenn Waffen in den Zeughäusern gelagert werden müssen.


Ständeratswahlen

Für die Ständeratswahl empfiehlt die EVP Thun ihren eigenen Kandidaten Marc Jost. Sein lösungsorientiertes Handeln und die Suche nach konstruktiven Ansätzen sei eine Qualität, die - unabhängig von der Parteigrösse - in den Ständerat gehöre.


Jonas Baumann-Fuchs, Fraktionspräsident FDM und Stadtrat EVP